Kurzinfo:

InkluCamp
10. Mai 2017
Dortmund
#inklucamp

Logo vom InklCamp in Dortmund

InkluCamp

Ideenworkshop zur inklusiven Kulturvermittlung

Im Dortmunder „U – Zentrum für Kunst und Kreativität“ findet am 10.Mai 2017 das InkluCamp statt. Das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (kubia) möchte mit dem „InkluCamp“ ein Forum zum Austausch von Vertreterinnen und Vertretern aus den verschiedenen Sparten kultureller Praxis, Design, Forschung und Wirtschaft schaffen, um die Themen Inklusion und Barrierefreiheit in Kunst und Kultur aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren.

Das Kompetenznetzwerk EDAD (Design für Alle – Deutschland e.V.) wird hier von drei Mitgliedern vertreten: Philipp Schramm präsentiert Beispiele aus seiner Vermittlungstätigkeit und aus dem Angebot des Vereins Andersicht e.V..
Andrea Verdeil präsentiert als Vertreterin von Tactile Studio zahlreiche Möglichkeiten von barrierefreier Kunst- und Kulturvermittlung.
Mathias Knigge zeigt, wie mit dem Leitbild „Design für Alle“ Kulturinstitutionen für Veränderungen gewonnen werden können mit konkreten, attraktiven Lösungen für vielfältige Nutzer.
Der Schwerpunkt dieses Beitrages wird darin liegen, wie mit dem Leitbild ‚Design für Alle‘ Museen, Bühnen und Kinos für Veränderungen ihres Angebotes gewonnen werden können. Beispiele aus dem Kompetenznetzwerkes EDAD (Design für Alle Deutschland e.V.) zeigen, wie sich barrierefreie Angebote mit Mehrwerten für alle Besucher verbinden lassen. Anhand von Praxisbeispielen wird diskutiert, wie sich Kulturinstitutionen langsam wandeln und konkrete Lösungen entwickeln können, die darauf abzielen nicht defizitorientierte Angebote für wenige, sondern attraktiv für vielfältige Nutzer zu bieten.

Weitere Themen des InkluCamps sind: Erweiterte Realität, taktiles Design, Audiodeskription und Gebärdensprache – viele Akteure haben sich bereits auf den Weg gemacht, um barrierefreie Zugänge zu Kunst und Kultur zu gestalten. Aus den Erfahrungen, Projektideen, konkreten Lösungsansätzen und auch Impulsen aus angrenzenden Disziplinen können die Teilnehmenden für ihre künftige Arbeit auf dem Weg zu einem inklusiven Kultur- und Bildungsangebot profitieren.

Das partizipative Veranstaltungsformat des „InkluCamp“ ermöglicht eine Teilnahme auf Augenhöhe: Ein BarCamp ist eine „Un-Konferenz“ und lebt von den Anregungen und Wünschen der Teilnehmenden, die das Tagungsprogramm selbst bestimmen. Dabei kann jeder Teilnehmende eigene Impulse als 45-minütige Session einbringen. Die Formen der Sessions sind vielfältig und reichen von der Vorstellung von Projekten über Informationsaustausch bis hin zu intensiven Diskussions- und Feedbackrunden.

Das „InkluCamp“ findet am 10. Mai 2017 im Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität statt. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Anmeldung und Session-Vorschläge unter: www.barcamptools.eu/inklucamp

Twitter: @inklucamp