Logo zeigt Telefonhörer mit Sprechblase in der "Bei Anruf Kultur" steht

Hier wird Kultur einfach zugänglich und kostenfrei für alle Menschen erlebbar: Als Führung am Telefon. Einfach eine Veranstaltung aussuchen, anmelden, mit dem Telefon einwählen und in einer kleinen Gruppe teilnehmen. Spannende Einblicke und gute Gespräche inklusive. Weitere Informationen zum Projekt unten auf der Seite.

 

So kommt das Museum ins Wohnzimmer

Eine Anmeldung ist bis einen Tag vor der Führung bei Melanie Wölwer vom BSVH per Mail an buchung@beianrufkultur.de oder Telefon (040) 209 404 29 nötig.

Danach erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Festnetznummer und die Raumnummer für die Einwahl. Während der Führung werden sie auf stumm geschaltet und können so in aller Ruhe zuhören, müssen sich aber gleichzeitig keine Sorgen machen, wenn sie auf der heimischen Couch mit der Decke rascheln oder die Teetasse geräuschvoll abstellen. Zwischendurch werden die Teilnehmenden wieder dazu geschaltet, um Fragen zu stellen. Die Führungen dauern eine Stunde, ein weiterer Austausch im Anschluss ist möglich.

Möchten Sie eine Telefonführung als feste Gruppe buchen?

Schreiben Sie gerne eine Mail an buchung@beianrufkultur.de und teilen uns mit, für welche Führung Sie sich interessieren. Wir vermitteln Ihre Anfrage gerne direkt an das entsprechende Haus. Bitte beachten Sie, dass Gruppenführungen nicht im Rahmen des kostenfreien Angebots stattfinden.

Alle sind eingeladen mitzumachen

Telefon-Führungen könnten auch nach der Corona-Zeit für viele Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Theater und Bühnen interessant sein. Erreicht man mit dieser Art der Kunstvermittlung doch Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Museum kommen können. Beispielsweise, weil sie nicht mobil sind oder im Pflegeheim leben. Für diese Zielgruppen kann die Vermittlung von Kultur, Kunst und historischen Themen über das Telefon möglich gemacht werden.

Häuser können so neue Zielgruppen erreichen und sind herzlich eingeladen Kontakt aufzunehmen (redaktion@beianrufkultur.de) und auch Telefonführungen anzubieten. Wir freuen uns diese zu unterstützen und auf www.BeiAnrufKultur.de sowie unseren Social Media Kanälen zu kommunizieren.

Initiatoren

www.BeiAnrufKultur.de ist eine gemeinsame Initiative vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und grauwert, dem Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen. Gemeinsam mit verschiedenen Hamburger Museen und Kunstvermittlern schaffen sie mit den Telefonführungen ein Angebot, dass verschiedensten Zielgruppen eine interessante Alternative zu herkömmlichen Kulturvermittlung bietet.

Logo vom BSVH und grauwert

Dank für die Unterstützung

Unterstützt und finanziert werden die Führungen durch ein vom Kompetenznetzwerk EDAD (Design für Alle – Deutschland e.V.) initiiertes Projekt, mit dem Ausstellungen und Veranstaltungen für blinde und sehbehinderte BesucherInnen zugänglicher werden sollen. Dazu gehören sowohl beschreibende Führungen, Workshops mit VermittlerInnen als auch die Begleitung bei Veranstaltungen. Für die derzeitige Finanzierung danken wir der Stiftung Kulturglück und der Aktion Mensch.

 

Logos Unterstützer EDAD, Aktion Mensch und Stiftung Kulturglück

Presse

Wir freuen uns über die Berichte im NDR Hamburg JournalHamburger Abendblatt (Kultur live)Hamburger Abendblatt (Von Mensch zu Mensch), SZENE-MagazinDeutscher Kulturrat, im Deutschlandfunkund auf Twitter unter #BeiAnrufKultur.

Presseanfragen bitte an Melanie Wölwer (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg) per Mail presse@beianrufkultur.de oder Telefon (040) 209 404 29.

Logo zeigt Telefonhörer mit Sprechblase in der "Bei Anruf Kultur" steht

Stimmen der Teilnehmer*innen

„Meine Mutter war ganz begeistert von der Ausstellung im Helmut-Schmidt-Forum und möchte gerne bei zwei weiteren Führungen teilnehmen. Dieses Ausstellungsformat ist perfekt für sie, die dabei ist blind zu werden und früher immer so gerne Ausstellungen besucht hat. Ich bin sehr sehr dankbar, dass sie auf diese Art ein Tor in die Stadt und zur Kultur hat, DANKE!“ Eva W., Wendland

„Ein großes Dankeschön für das Format von „Bei Anruf Kultur“. Es öffnet die Tür nach draußen in die Welt vom eigenen Wohnzimmer aus und ist ein Gewinn in diesen Tagen der noch geschlossenen Türen von Kultureinrichtungen. Von Anbeginn habe ich alle Führungen mitgemacht. Sie waren sehr unterschiedlich aber immer bereichernd.“
Martina Friedrich, Hamburg

„Es war wieder eine sehr interessante Führung, wo sehr anschaulich erklärt wurde und die Fragen der Teilnehmer gut beantwortet wurde. Die Besonderheit diesmal war es, dass wir auch Teilnehmer aus dem Allgäu und 2 Teilnehmer aus Barcelona (die aus Hamburg kommen) hatten. Es war also wirklich eine internationale Veranstaltung!“
Guido Mayer, Hamburg

„Die Führung hat mir sehr gut gefallen. Frau Junge hat ihre fachliche Kompetenz mit eindrücklichen Objektbeschreibungen gut verwoben und die Anmerkungen der BesucherInnen sehr gut genutzt, um einen atmosphärischen Eindruck des Raumes entstehen zu lassen. So gab es auch Grund zum Schmunzeln – gute Laune bei der Führung finde ich auch immer wichtig. Also eine sehr gelungene Kombination aus Wissensvermittlung und guter Stimmung.“
Christine Rieger, Berlin

„Die Führung mit Frau Junge war wieder ganz großartig! Sie ist ein echtes Naturtalent. Es macht großen Spaß, Ihren Ausführungen zu lauschen. Von dem Spiegel-Hochhaus und dessen Kantine haben wir einen tollen Eindruck gekommen. Ich muss unbedingt mal in das Museum!“
Hela Michalski, Hamburg

„Alle Termine, an denen ich bis jetzt teilgenommen habe, waren äußerst lohnend und regen an, sich intensiver mit mancher Thematik zu beschäftigen und sich wirklich auf den Weg zu machen, wenn es wieder geht, um die schönen Exponate im Original zu sehen. Ich freue mich auf die nächsten Telefonführungen!“
Sibylle Weitkamp, Laatzen (Deutscher Verband Frau und Kultur e. V.)

„Bei der Gelegenheit möchte ich gerne nochmal zum Ausdruck bringen, dass Frau […] diese Veranstaltungen sehr genießt und jedes Mal mit großem Interesse dabei ist. Bei ihrem Alter (93 Jahre!) sicher beachtlich. Deshalb auch von meiner Seite einen ganz herzlichen Dank an alle, die bei diesem Projekt so engagiert mitarbeiten.
Ernst Bastian

 

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