Kurzinfo:

Projekt
Herbst 2026
Hamburg
beianrufkultur.de

Inklusives Kulturangebot am Telefon – „Bei Anruf Kultur“ vor dem Aus?

Was 2021 als niedrigschwelliges Pionierprojekt mit Unterstützung des Kompetenznetzwerkes EDAD in Hamburg begann, hat sich beeindruckend entwickelt:

Kultureinrichtungen in ganz Deutschland (Museen, Denkmäler, Kirchen, aber auch Stadtführungen, Rundgänge durch Theater und mehr) sind mit „Bei Anruf Kultur“ live per Telefon erlebbar.

  • Über 500 durchgeführte Telefonführungen
  • mit rund 130 aktiven Kultureinrichtungen deutschlandweit
  • und mehr als 9.000 Teilnehmenden seit Projektstart

Kultursenator Carsten Brosda ist Schirmherr des Projektes und lobt die Mehrwerte für ein Publikum, das bisher nicht gut erreicht wird. Besonders ältere Menschen profitieren bei eingeschränkter Sehfähigkeit oder Mobilität, gesundheitlichen Einschränkungen oder großer räumlicher Distanz zu Kulturorten von der kostenfreien, niedrigschwelligen Möglichkeit kultureller Teilhabe. 

Auch kulturelle Einrichtungen und Mitarbeiterinnen aus der Vermittlung sowie Guides profitieren. Durch „Bei Anruf Kultur“ schaffen sie barrierefreie Angebote ohne technische Anschaffungen, Umbauten oder größere Investitionen.

Im Projekt werden Kultur­vermittler*innen vom Büro grauwert kostenfrei geschult, um mit deskriptiven Beschreibungen vor Ort oder am Telefon inklusive Führungen anbieten zu können.

Aktuell stehen wir jedoch vor einer großen Herausforderung:

Der derzeitige Förderzeitraum durch Aktion Mensch endet im Herbst 2026. Trotz bestehender Projektförderung durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg und die DFB Kulturstiftung reicht die Finanzierung nicht, um die entstehenden Personalkosten dauerhaft zu decken.
Eine Fortführung des Angebots über den aktuellen Förderzeitraum hinaus ist unter diesen Bedingungen nicht gesichert.
Bei der „Hamburger Rettungsmission für kulturelle Teilhabe“ können sich jetzt Museen, Stiftungen, Unternehmen aber auch Privatpersonen als Partner einbringen und das Projekt auf unterschiedlichste Weise unterstützen. Direkt zur Rettungsmission für kulturelle Teilhabe

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die aktuelle Situation in Ihrem Netzwerk aus Förderern, Partnern und Unterstützenden weitertragen könnten. Vielleicht ergeben sich daraus Hinweise auf Fördermöglichkeiten, Kooperationen oder konkrete Unterstützungsperspektiven. Jede Form der Unterstützung – sei es durch Vermittlung, Empfehlung oder direkten Austausch – ist für uns von großer Bedeutung.



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