Kurzinfo:

Kunde
Hansestadt Hamburg

Projekt
BeiAnrufKultur

In Zusammenarbeit mit
BSVH

Ausstellung Kanzlerkultur im Barlachhaus kombiniert mit Telefonhörer und Sprechblase "Bei Anruf Kultur"

Bei Anruf Kultur – Ausstellungen am Telefon erleben

Durch die Schließung der Museen und Ausstellungen bleibt Kunstinteressierten der Zugang zu Gemälden, Skulpturen oder historischen Objekten derzeit verschlossen. Wir möchten das ändern und haben mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und verschiedenen Hamburger Museen und Kunstvermittlern das Projekt „Bei Anruf Kultur“ gestartet. Wir wollen Kultur auch während des Corona-Lockdowns zugänglich machen. Dafür haben die Kooperationspartner Telefon-Führungen entwickelt. Bis zu 15 Interessierte können einer Führung am Telefon folgen und auch Fragen stellen. Das Angebot ist derzeit kostenfrei, aber eine Anmeldung zwingend erforderlich.

Nach Anmeldung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Festnetznummer und eine Raumnummer für die Einwahl. Während der Führung werden sie auf stumm geschaltet und können so in aller Ruhe zuhören, müssen sich aber gleichzeitig keine Sorgen machen, wenn sie auf der heimischen Couch mit der Decke rascheln oder die Teetasse geräuschvoll abstellen. Zwischendurch werden die Teilnehmenden wieder dazu geschaltet, um Fragen zu stellen. Die Führungen dauern eine Stunde, ein weiterer Austausch im Anschluss ist möglich.

Aktuell stehen folgende Führungen auf dem Programm:

  • Ernst Barlach Haus: Am 2. März um 11.00 Uhr „Kanzlers Kunst. Die Sammlung Helmut und Loki Schmidt“ mit Dagmar Lott-Reschke (leider bereits ausgebucht)
  • Museum der Arbeit: Am 10. März um 10:00 Uhr „Grenzenlos. Kolonialismus, Industrie und Widerstand“ mit Andreas Kohlschmidt (leider bereits ausgebucht)
  • Centrum für Naturkunde: Am 12. März um 11:00 Uhr „Mosaik Menschwerdung – Zur Geschichte unserer Familie“ mit A. Marie Rahn
  • Museum für Kunst & Gewerbe: Am 15. März um 16:00 Uhr „Alle Macht der Farbe: Die Spiegelkantine im MK&G“ mit Rebecca Junge
  • Bucerius Kunst Forum: Am 16. März um 18:30 Uhr „Georges Braques – Tanz der Formen“ mit Anja Ellenberger
  • Internationales Maritimes Museum: Am 20. März um 15:00 „IMMH – Knotenpunkt zwischen Speicherstadt und Kreuzfahrtterminal“ mit Ulrike Friedrichs
  • Hafenmuseum/PEKING: Am 24. März um 15.00 Uhr „Die PEKING. Ein Schiff und seine Geschichte“ mit Ursula Richenberger (leider bereits ausgebucht)
  • Sammlung Falckenberg: Am 29. März um 17:00 Uhr „Politische und gesellschaftliche Fragen im Werk von Katharina Sieverding“ mit Stefanie Reimers
  • Altonaer Museum: Am 30. März um 14.00 Uhr „Lebendige Vergangenheit in der Vierländer Kate“
  • Bucerius Kunst Forum: Am 07. April um 19:00 Uhr „Georges Braques – Tanz der Formen“ mit Anja Ellenberger
  • Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel: Am 10. April um 14:00 Uhr „…da war keine Ähnlichkeit zu unserem alten Selbst – Frauenspezifische Aspekte von KZ-Haft“ mit Janina Heucke
  • Sammlung Falckenberg: Am 12. April um 17:00 Uhr „Politische und gesellschaftliche Fragen im Werk von Katharina Sieverding“ mit Stefanie Reimers
  • Museum für Kunst & Gewerbe: Am 15. April um 18:00 Uhr „Kämpfen für die Ehre: Die Samurai im alten Japan“ mit Rebecca Junge
  • Internationales Maritimes Museum: Am 17. April um 15:00 Uhr „IMMH – Museumsschätze“ mit Ulrike Friedrichs
  • Pinneberg Museum: Am 21. April um 15.00 Uhr „Pinneberg vor über 100 Jahren“ mit Jana Stoppel
  • Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel: Am 27. April um 17:00 Uhr „…da war keine Ähnlichkeit zu unserem alten Selbst – Frauenspezifische Aspekte von KZ-Haft“ mit Janina Heucke
  • Deichtorhallen Hamburg: Am 5. Mai um 18:00 Uhr „Family Affairs“ mit Mona Harry
  • Pinneberg Museum: Am 10. Mai um 14.00 Uhr „Claras Bilder – Die Pinneberger Künstlerin Clara von Sivers“ mit Ina Duggen-Below
  • Museum für Kunst & Gewerbe: Am 14. Mai um 15.00 Uhr „Die Welt sammeln: Die Wunderkammer in der Renaissance“ mit Rebecca Junge
  • Deichtorhallen Hamburg: Am 18. Mai um 18:00 Uhr „Family Affairs“ mit Mona Harry

So funktionierts

Eine Anmeldung ist bei Melanie Wölwer vom BSVH per Mail an m.woelwer@bsvh.org und Tel. (040) 209 404 29 nötig.

Danach erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Festnetznummer und die Raumnummer für die Einwahl. Während der Führung werden sie auf stumm geschaltet und können so in aller Ruhe zuhören, müssen sich aber gleichzeitig keine Sorgen machen, wenn sie auf der heimischen Couch mit der Decke rascheln oder die Teetasse geräuschvoll abstellen. Zwischendurch werden die Teilnehmenden wieder dazu geschaltet, um Fragen zu stellen. Die Führungen dauern eine Stunde, ein weiterer Austausch im Anschluss ist möglich.

Das Museum kommt ins Wohnzimmer

Telefon-Führungen könnten auch nach der Corona-Zeit für viele Museen interessant sein. Erreicht man mit dieser Art der Kunstvermittlung doch Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Museum kommen können. Beispielsweise, weil sie nicht mobil sind oder im Pflegeheim leben. Für diese Zielgruppen kann die Vermittlung von Kunst und historischen Themen über das Telefon möglich gemacht werden. Für die Museen lassen sich neue Zielgruppen erreichen. Interessierte Häuser können gern Kontakt aufnehmen, um auch Führungen anzubieten und auf www.BeiAnrufKultur.de zu kommunizieren.

Unterstützt und finanziert werden die Führungen durch ein vom Kompetenznetzwerk EDAD (Design für Alle – Deutschland e.V.) initiiertes Projekt, mit dem Ausstellungen und Veranstaltungen wie die Lange Nacht der Museen für blinde und sehbehinderte BesucherInnen zugänglicher werden soll. Dazu gehören sowohl beschreibende Führungen, Workshops mit VermittlerInnen als auch die Begleitung bei Veranstaltungen. Für die derzeitige Finanzierung danken wir der Stiftung Kulturglück und der Aktion Mensch.

Presse

Wir freuen uns über die Berichte im Hamburger Abendblatt (Kultur live)Hamburger Abendblatt (Von Mensch zu Mensch), im Deutschlandfunkund auf Twitter unter #BeiAnrufKultur.

Presseanfragen bitte an Melanie Wölwer (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg) Telefon: (040) 209 404 -29 und E-Mail: m.woelwer@bsvh.org

 

 

 

In der Pilotphase fanden bereits folgende Führungen statt:

  • Museum für Kunst und Gewerbe: Am 8. Februar um 15.00 Uhr „Die wilden 1920er Jahre in Hamburg“ mit Rebecca Junge (leider bereits ausgebucht)
  • Altonaer Museum: Am 11. Februar um 11.00 Uhr „Lebendige Vergangenheit in der Vierländer Kate“ mit Ulla Weichlein (leider bereits ausgebucht)
  • Bucerius Kunst Forum: Am 17. Februar um 16:00 Uhr „Georges Braques – Tanz der Formen“ mit Anja Ellenberger (leider bereits ausgebucht)
  • Museum der Arbeit: Am 19. Februar um 10:00 Uhr „Grenzenlos. Kolonialismus, Industrie und Widerstand“ mit Andreas Kohlschmidt (leider bereits ausgebucht)
  • Internationales Maritimes Museum: Am 20. Februar um 15:00 Uhr „Unsere Museumsschätze – Die Höhepunkte der Sammlung“ mit Ulrike Friedrichs (leider bereits ausgebucht)
  • Centrum für Naturkunde: Am 22. Februar um 14:00 Uhr „Sind ‚ausgestopfte‘ Tiere eigentlich ‚echt‘?“ mit Daniel Bein (leider bereits ausgebucht)
  • Ernst Barlach Haus: Am 24. Februar um 11.00 Uhr „Kanzlers Kunst. Die Sammlung Helmut und Loki Schmidt“ mit Dagmar Lott-Reschke

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